Ja, das Leben

Man kann nicht
offen sein, ohne sich
verletzlich zu machen.
Ähnlich wie man nicht
sommertags im See
schwimmen kann,
ohne nass zu werden.

Ja, das Leben fordert
uns so manches ab –
Entscheidungen,
Wagnisse, Vertrauen,
Geduld und am Ende
immer wieder auch
ganz schön viel Mut.

Mit jedem Anfang,
der auf ein Ende folgt,
mit jedem Schritt
hinaus und hinüber
zu allem, was zählt,
uns weh tut oder gut,
zu jenen, die wir lieben.

Was für ein Glück,
ist da oft mehr als
nur ein Versuch,
so viel mehr als eine
einzige Chance,
etliche Kapitel ein
und desselben Buches.