Wenn du mich fragst

Wenn du mich fragst,
sind es die Pausen,
die uns weitertragen.
Jene Augenblicke,
da für einmal nichts
zu passieren scheint
und wir uns voller
Neugier umschauen.

Es sind die Sätze,
die ungesagt bleiben,
die unser Innerstes am
ehesten beschreiben.
Zögern, Wegschauen,
mit Worten Ringen,
tonloses Seufzen –
die Stille in dir spricht.

Hie und da sind es
bloss Nulltöne,
die wir wahrnehmen,
sie klingen richtig,
egal wofür sie stehen.
Wir drehen uns
schweigend um und
nicken ihnen nach.

Da ist nicht immer
ein Oder für jedes
beliebige Entweder.
Manchmal gibt es
tatsächlich nur einen
einzigen Weg hinaus –
und vielleicht noch
nicht einmal den.